Aktuelles

Der Lenne-Freizeitweg ist ein beliebter Radwanderweg im Weserbergland. Viele Familien nutzen die 16 km lange Trasse für schöne Ausflüge in die Natur. Doch wo Vergnügen ist, sind Neid und Mißgunst oft nicht weit. In jüngster Zeit kam es auf dem Radweg zu vermehrten Reifenschäden. Eines der Opfer war der vierjährige Erik aus Westerbrak.

Auf der Suche nach den vermeintlichen Dornen von Pflanzen am Wegrand, entdeckte er stattdessen Reißzwecken und Nägel.

Und er tat genau das Richtige, er bat seine Freunde von der Feuerwehr Westerbrak um Hilfe. Für die Feuerwehr war es natürlich eine Ehrensache, dem Knirps zu helfen. Eine erste Nachsuche ergab sogar Stacheldrahtstücke, eine ernstzunehmende Gefahr für Mensch und Tier.

Nun ist eine Gemeindefeuerwehr für vieles gerüstet, aber für die Suche nach winzigen, spitzen Metallstücken im Schotter brauchte man Spezialisten. Und wie das auf dem Land so ist, irgendjemand kannte jemanden, der jemanden kennt...kurz, ein paar Tage später trafen sich

mehrere professionelle Sondengänger zu einer spontanen Suchaktion.

In drei Teams eingeteilt suchte man zusammen (mit gebührendem Abstand untereinander) den 

Freizeitweg von Linse über Buchhagen, Westerbrak, Kirchbrak bis nach Osterbrak auf einer Gesamtlänge von sieben Kilometern ab. 

Nach einigen Stunden waren sich alle einig, dass es anscheinend jemanden geben muss, der dringend ärztliche Hilfe benötigt, wenn man so viele Nägel und Stacheldrahtstücke verteilt. Dieser darf sich gerne beim Ortsbrandmeister aus Westerbrak oder auch bei der Polizeistation in Bodenwerder melden. In beiden Fällen wird ihm umgehend geholfen.

Die Bürgermeisterin der Samtgemeinde, Tanya Warnecke, bedankte sich bei den Sondengängern, Melli Ries und Björn Rosenberger aus Bodenwerder, Adrian Dürr, Waldemar Szalkowski und   Jörg Ullrich aus Holzminden, sowie Oktavian Bartoszewski und Sabine Masbruch aus Adensen.

Radfahrer, Spaziergänger, Hundebesitzer, aber auch Wildtiere können wieder sicher den Weg nutzen.

Stacheldraht
Stacheldraht
Stacheldraht
Stacheldraht
Stacheldraht
Stacheldraht
Stacheldraht

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Dieses Wochenende ging es für das RELIKTE-im-Einsatz Team ins schöne Riesengebirge.
Aber nicht zur Erholung, nein, das Aktionsteam unserer Partnerzeitschrift Odkrywca hatte uns zu einem Arbeitseinsatz eingeladen. Es ging um die Überprüfung einer Schatzgeschichte. Diesmal sollte es nicht um einem Goldzug gehen, sondern um einige LKWs der Wehrmacht. Diese wurden angeblich 1945 aus technischen Gründen oder Benzinmangel zurückgelassen und in einem ehemaligen Stollen entsorgt und verschüttet. Dazu lagen sowohl deutsche Augenzeugenberichte vor, als auch polnische Zeitzeugen, die als Kind beim Spielen auf ebendiesen Stollen gestoßen waren. Zudem passte auch die Topographie wunderbar zu den Gerüchten, am Berghang erkannte man die mutmaßlichen Geländeeinschnitte und auch ein angeblicher Luftschacht schien im Gelände vorhanden zu sein. Genug Indizien, dass die Gemeinde einer Grabung zustimmte und die örtliche Feuerwehr die Aktionen unterstützte. Begleitet wurde die Aktion von einem Sprengstoff-Suchhundeteam und einem Archäologen.
Mit einem Minibagger rückte man den Böschungen zu Leibe, auf dem Berg wurde in Handarbeit geschachtet. Ein vielversprechendes Eisensignal entpuppte sich leider nicht als der gesuchte Schachtdeckel, sondern als Ofen in einem Unterstand aus Rundhölzern.
Die Bagger-Aktion fand zwar keinen Tunnel, dafür aber offensichtlich nachträglich eingebrachtes Füllmaterial. Wenn die Suche auch kein primärer Erfolg war, ergeben sich im Nachgang genug neue Indizien und Theorien für weitere Untersuchungen. So stellte sich erst nach Ende der Grabungen heraus, daß das Terrain wohl vor Jahren grossflächig aufgefüllt wurde und die Konturen durch einen Straßenbau umgestaltet wurden. Es bleibt also spannend.

Stollensuche im...
Stollensuche im...
Stollensuche im...
Stollensuche im...
Stollensuche im...
Stollensuche im...
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Vom 19.- 21.5. 2017 fand das 37. Schatzsucher-Treffen in Osburg mit der Austragung der Deutschen Schatzsucher Meisterschaft statt.

Veranstaltungsort war diesmal die Grillhütte „Alter Sportplatz“ im Osburger Ortsteil Lorscheid, mit viel Grünfläche, so dass genügend Platz für die Aussteller, zum Camping der Gäste und Parkmöglichkeiten für Tagesbesucher zur Verfügung standen.

Für das leibliche Wohl hatte das Veranstalterteam mit einen Getränkewagen und einer Grillstation dafür gesorgt, dass keiner der ca. 250 Gäste Hunger oder Durst leiden musste.

Vor Ort boten Fachhändler ein breites Spektrum an Detektoren diverser Marken und Zubehör, auf einem extra angelegten Testgelände konnten die Geräte auch gleich unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden.

An vielen Tischen gab est Fundstücken aus allen Epochen, Keltisch, Römisch bis WKII zu bewunder.

Natürlich war auch RELIKTE der Geschichte mit einem Stand vertreten, wo sich interessierte Leser die neueste Ausgabe kaufen und sich mit der Redaktion austauschen konnten.

Am Samstag startete auf einer grossen abgesteckten Wiese die Deutsche Schatzsucher Meisterschaft .

Gut 120 Teilnehmer suchten eine Stunde lang nach über 600 versteckten Objekten wie nachgeprägten Keltischen Münzen, kleinen Metallscheiben (Token), Silbermünzen sowie als besonderes Highlight, drei echten Goldmünzen.

Da diese Fundstücke mit unterschiedlichen Punkten bewertet wurden, dauerten die Auswertung und die Preisverleihung bis in die späten Abendstunden, wobei die Wartezeit wegen des schönen Wetters der guten Laune der Schatzsucher keinen Abbruch tat.

Die drei ersten Plätze wurden mit hochwertigen Metalldetektoren der Firma Minelab prämiert.

Platz 1 und Platz 2 wurden dieses Jahr niederländische Sondler und Platz 3 von einem Deutschen gewonnen.

Auch für 2018 ist eine Fortsetzung dieser beliebten und traditionsreichen Veranstaltung geplant, genauere Infos gibt es zu gegebenem Zeitpunkt auf unserer Seite.

Allzeit Gut Fund!

Euer Jürgen

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Die Redaktion von RELIKTE der Geschichte war, durch drei Mitglieder und einen Gast vertreten, Ehrengast auf dem jährlichen Lesertreffen unserer polnischen Partnerzeitschrift Odkrywca. Diese Zeitschrift, zu Deutsch „Entdecker“, stellt das polnische Pendant zur RELIKTE der Geschichte dar, beide Redaktionen stehen in freundschaftlichem Kontakt, welcher sich im gegenseitigem Austausch von Wissen und Arbeitsmaterialien darstellt.

Die Zusammenarbeit wird kontinuierlich ausgebaut, so dass RELIKTE jetzt auch zur Teilnahme an den Ausgrabungen und Untersuchungen auf der Burg Grodno eingeladen wurde. http://www.tor-verlag.de/index.php/relikte-im-einsatz

 
Auf der Konferenz wurde ein vielfältiges Programm mit Fachvorträgen, Museumsbesichtigungen und Führungen durch historisch interessante Orte geboten. Auch das Rahmenprogramm zum gegenseitigen Kennenlernen und die Organisation der Verpflegung ließen keine Wünsche offen. 
 
 
 
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Am Wochenende durfte das Team von RELIKTE bei einem ganz besonderen Außeneinsatz mitwirken. Auf der Kynsburg im Schlesiertal in der Nähe von Waldenburg/Schlesien sollten alte Berichte aus dem 19. Jahrhundert überprüft werden, wonach unter dem Burghof heute unbekannte unterirdische Gänge verlaufen sollten. Entsprechende Gerüchte kursierten schon länger, neuen Aufwind erfuhren sie durch eine Reihe von Dokumenten, welche von RELIKTE in aufwändiger Recherche in deutschen Archiven beschafft und dem Leiter des Burgmuseums, Pawel Brzozowski für eine Sonderausstellung zur Burggeschichte übergeben wurden.

Bisher lagen den Betreibern der Anlage nur sehr unvollständige Unterlagen vor, auch war die Burganlage in den Nachkriegsjahren mehrfach umgenutzt und umgebaut worden.

Die alten Reiseführer sprachen von einem Gang, welcher im Keller beginnend, quer über den Hof bis zum Brunnen führen sollte. Auf dem Hof selbst gab es verschiedene Unregelmäßigkeiten im Pflaster bis hin zu alten, verfüllten Schächten.

Weiterlesen: Kynsburg 22.04.2017

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